
Porto Venere, zwischen Klippen, Inseln und türkisfarbenem Meer
Am äußersten Ende des Golfs der Dichter bietet Porto Venere eine der spektakulärsten Landschaften der ligurischen Küste. Seine hohen, farbenfrohen Häuser, die mittelalterlichen Gassen und die direkt am Meer gelegene Kirche San Pietro bilden eine unvergessliche Kulisse, die zusammen mit den Cinque Terre und den Inseln Palmaria, Tino und Tinetto zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört.
Man entdeckt Porto Venere, wenn man das alte Dorftor durchschreitet, bevor man sich in die engen Gassen des mittelalterlichen Ortes begibt. Diese führen hinunter zum kleinen Hafen, der von Fassaden in ligurischen Farben, Terrassen und Booten gesäumt ist. Entlang des Meeres führt der Spaziergang bis zur Kirche San Pietro, die auf einem felsigen Vorgebirge erbaut wurde. Von ihrem Vorplatz aus erstreckt sich der Blick über die Küste, das offene Meer und die zerklüfteten Klippen, die den Golf der Dichter berühmt gemacht haben.
In der Nähe erinnert die Byron-Grotte an die Verbindung zwischen Porto Venere und den Schriftstellern und Reisenden der Romantik. Der Überlieferung zufolge kam der britische Dichter hierher, um das Meer zu betrachten und Inspiration zu finden. Weiter oben thront das Schloss Doria über dem Dorf und bietet herrliche Ausblicke auf die Dächer, die Meerenge und die Insel Palmaria. Porto Venere lässt sich am besten ohne festes Programm erkunden, indem man sich die Zeit nimmt, sich in seinen Gewölbegängen, Treppen und kleinen Plätzen zu verlieren.
Gegenüber dem Dorf lädt die Insel Palmaria dazu ein, die Entdeckungstour fortzusetzen. Schon nach wenigen Minuten mit dem Boot erreicht man ihre Buchten, Strände und Wanderwege inmitten der mediterranen Vegetation. Bei Ausflügen auf dem Meer können Sie Porto Venere auch vom Meer aus bewundern oder die Dörfer der Cinque Terre erreichen. Von Camedone aus bietet dieser Ausflug einen idealen Tag zwischen Kulturerbe, Baden, Spaziergängen und ligurischer Gastronomie.
